Donnerstag, 12. Juni 2014

Die Verantwortung des Augenblicks / The responsibility of the moment

Die Verantwortung des Augenblicks

Was können wir wirklich auf dieser Welt verändern ?
Eine Frage die uns oft hilflos zurück lässt, ohnmächtig gegenüber den äußeren Gewalten. Und doch treibt es uns als Menschen allen Widrigkeiten zum trotz immer wieder in den Kampf für Veränderungen, sei es im Großen oder im Kleinen.
Für das Gelingen sind wir jedoch immer auf das Äußere angewiesen.
Schon Konfuzius war mit diesem Zwiespalt konfrontiert.
Seine Ansicht lässt sich in etwa wie folgt zusammenfassen.

"
Wenn du die Welt ändern willst, musst du zunächst dein Land ändern.
Um dein Land zu ändern, musst du zunächst deine Stadt ändern.
Um deine Stadt zu ändern, musst du zunächst deine Familie ändern.
Um deine Familie zu ändern, ändere zunächst dich selbst!
Änderst du dich, so ändert sich die Welt."

Diesen Ansatz möchte ich aufgreifen und unter Einbeziehung meines Schwingungsmodells erklären.
Anstelle seine Energie in fruchtlosen Kämpfen mit dem Außen zu erschöpfen, scheint es mir sinnvoller, sich nach Innen zu wenden.
In mir kann ich potentiell alles verändern, Erfolg oder Scheitern liegt damit gänzlich in meiner eigenen Hand und Verantwortung.

Meinem Verständnis nach "schwingt" die ganze Existenz.
In der Physik ist es eine allgemein bekannte Tatsache, ich würde dieses Modell aber auf alle materielle und spirituelle Energie erweitern wollen.
Dabei reicht die Skala der Schwingung von hoher, positiver, dem Prinzip der Liebe nahe stehender Schwingung bis hin zu den tiefen, negativen Schwingungen der Angst.

Auf uns als Individuen bezogen bedeutet das Folgendes.

Jeder meiner Gedanken, Emotionen, Empfindungen und Taten hat eine eigene Frequenz. In ihrem Zusammenspiel erst ergibt sich unsere Eigenfrequenz als Mensch.
Folgen wir mehr positiven Gedanken, steigt unsere Schwingung.
Folgen wir mehr negativen Gedanken, sinkt sie dementsprechend.
Somit liegt es klar in unserer Hand unsere Eigenfrequenz selbst zu bestimmen.

Jedoch sind auch wir nur Teil eines größeren Ganzen.

Zieht man zu dieser Betrachtung noch die Gedanken der Resonanz hinzu, zeigt sich die große Verantwortung jedes Einzelnen.
Gleiche Frequenzen ziehen sich an und verstärken sich gegenseitig, im Positiven wie im Negativen.
So zieht jede Entscheidung Kaskaden von Folgeentscheidungen nach sich und ein Funken wird schnell zum Flammenmeer.

Wann immer wir in uns Wut, Hass, Neid, Gier oder Rachsucht fühlen und ihnen nachgeben, so stärken wir die Wut, den Hass, den Neid, die Gier und die Rachsucht der Welt.
Und über allem füttern wir damit Tag für Tag unsere Nemesis hinter all diesen Masken, die Angst.

Aber mit jeder Grenze die in uns fällt, mit jedem Funken wachsendem Verständnis, mit jedem liebevollen Gefühl wächst die Vollkommenheit der Welt.Und auch dieses Licht pflanzt sich fort, weitaus schneller und vor allem unaufhaltsam.
Denn im Gegensatz zur Angst macht uns die Liebe glücklich und lässt uns nicht zurück im illusionären Kreislauf der Begierde.
Angst braucht stets etwas worauf sie sich projizieren kann.
Wut will ausgelassen werden, Neid will des anderen Gut, Gier will das Verlangen füllen, Rachsucht will gestillt werden.


Aber die Erfüllung der Begierde hinterlässt keine Befriedung sondern ein "Mehr!". Stets ist da eine andere, neue Maske der Angst, die uns zu fangen sucht.

Das Gefühl der Liebe hingegen erzeugt Ruhe im Moment, Zufriedenheit und Sicherheit und bedarf somit keines "Mehr" sonder ist in sich genug.

Zusammenfassend ziehe ich aus den vorangegangenen Gedanken folgenden Schluss:

Es liegt in jedem Augenblick in unserer Hand die Welt zu verändern.
Wir können versuchen uns in Kämpfen mit der Welt der Veränderung zu nähern, laufen dabei aber in Gefahr, unbewusst die Kräfte der Angst und Aggression zu nähren.
Andererseits können wir uns aber auch nach Innen wenden und unseren Djihad mit uns selbst ausfechten.
Eine Aufgabe, die meines Erachtens weitaus mehr Mut erfordert.

Mit jedem Gedanken und jeder Tat ändern wir das Gesamtgefüge der Welt, ob wir es wollen oder nicht.
Es ist unsere Chance und unsere Verantwortung, jeder für sich das Seine zu tun.
Dazu sind keine Vereinigungen notwendig oder große Vorbereitungen, sondern einfach nur Tun.
Nicht den Gedanken der Angst folgen, sondern sich von der Liebe leiten lassen, keine Grenzen ziehen, sondern sie auflösen.


Das ist die Verantwortung des Augenblicks.




Berlin 15.06.2011
The responsibility of the moment

What can we really change in this world?
A question that often leaves us helpless, powerless against the outside forces! Yet it drives us as human beings repeatedly in the struggle for change, be it big or small - against all odds. But for success we are always dependent on exterior.Even Confucius was faced with this dilemma. His view can be roughly summarized as followed.


"If you want to change the world, you must first change your country.
To change your country, you must first change your city.
To change your town, you must first change your family.
To change your family, first change yourself!
When you change yourself, the world will change. "

I would like to take this approach and explain it involving my resonance model. Instead of exhausting your energy in fruitless struggles with the outside, it seems to me more appropriate to turn inward.
In me I can potentially change everything - success or failure is thus entirely in my own hand and responsibility.
In my understanding, "swings" the whole existence. In physics, it is a commonly known fact, I would like to extend this model on all material and spiritual kind of energy.
Here, the scale of the oscillation ranges from high, positive vibration related to the principle of love to the deep, negative vibrations of fear.
Referred to us as individuals means that the following.


Each of my thoughts, emotions, sensations and actions has its own frequency.
Their cooperation creates our final natural frequency as a person.
Follow us more positive thoughts increases our vibration.
Follow us more negative thoughts it drops accordingly.
Thus it's clearly in our hands to determine our natural frequency itself.


However, we're also part of an of a bigger thing.


Enrich your consideration of the concept of resonance by this, explains the great responsibility of each individual. Same frequencies attract and reinforce each other, in both positive and negative way
So any decision pulling up a cascade of subsequent decisions and a spark is quickly becoming inferno.Whenever we feel anger, hate, envy, greed or revenge and give in to them,we strengthen anger, hate, envy, greed and indictiveness in the world.
And above all we feed every day our nemesis behind all these masks, the fear. But with every boundary that falls within us, with each spark of growing understanding & loving feeling grows the perfection of world. And this light spreads itself much faster and especially unstoppable.Opposed to fear love makes happy and doesn't lead back in the illusory cycle of desire. Fear always needs something to which it may be projecting at.
Anger want to be omitted, envy wants the others good, greed want to fill the desire, revenge want to be satisfied.
But the fulfillment of desire leaves no peace but a "More!". There is always a new and different form of fear that seeks to catch us.
The momentary feeling of love indeed creates the motionless moment, contentment and security and therefore require no special "more!" in itself and is enough.
I draw from the preceding thoughts the following conclusion:

At every moment it's in our hands to change the world.We can try to approach change the world in fighting , constantly in danger of unconsciously nourish the forces of fear and aggression. Otherwise we can also turn inside and fight our jihad with ourselves. A task which requires a lot more of courage I think.
With every thought and every action we change the whole structure of the world, whether we like it or not. It is our opportunity and our responsibility to each do its best.There no communities & activities needed , but simply doing
Not follow the thoughts of fear, but be guided by love - this would not draw boundaries, but dissolve them

That's the responsibility of the moment.


Berlin 15.06.2011 / Translation 14.10.2012

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