Mittwoch, 25. Juni 2014

Narrenstolz

Narrenstolz
25.06.2014

Als Tor ein Tor sein
ver-rückt entzückt
das Leben lieben
wenn Liebe glückt
bin ich all-ein

tanzend sich verneigen
lauthals singend schweigen
der Angst mit Lachen widerstehen
und Sonnenschein im Dunkel sehen

Nennt mich Narren, ruft mich Tor
mein Glück alleine ich nur schmiede
der Amboss mag Ent-täuschung sein
doch birgt in sich der Wahrheit Friede

Dienstag, 24. Juni 2014

Antwort an die Angst

antwort an die angst
18.07.2012

bittersüße ent-täuschung
wirfst mir stöcker in die beine
wann immer ich ohne acht
vorwärtseile

blutige knie,blutige nase,blutendes herz
angstvoll fordert sie, die leidenschaft
immer ihren preis

jedoch...
wozu bin ich heiler
wenn nicht um zu heilen?

süßeste wahrheit
spiegel der selbsterkenntnis
bau doch noch so hohe mauern angst!
ich kann doch fliegen...!

aus den stöckern will ich mir
brücken und leitern bauen
um die flüsse der furcht zu überqueren
und die gipfel meiner himmel zu erklimmen

lachend will ich mich werfen
in jede flammenwand, in jede flut
denn wie kann feuer verbrennen
wie unstillbarer durst versiegen?

Dienstag, 17. Juni 2014

CPT (Chronisch-Pleite-Tom) - Lobpreis /

CPT (Chronisch-Pleite-Tom) - Lobpreis
4.3.2007

Was soll ich tun ?
es rinnt durch meine Hände
wie Sand am Strand von Hiddensee
nicht hader ich, doch tut es weh
das Selbstverschulden dran zu sehn

Was soll ich tun ?
Ich schätz es nicht,
es will mir nicht gelingen
dem Luxus & dem eitlen Tand
Verlangen abzuringen

Was soll ich tun?
Nicht steht der Sinn
nach Geld & goldnen Ketten mir
wie ziehn sie mich darnieder !
selbst geschmiedet
ohne Zweifel
doch tonnenschwer die Glieder

Was soll ich tun ?
Die Armut lehrt mich doch so viel
wie sollt es sein, das ich sie nicht
mit einem Lachen grüße
legt als Geschenk sie doch sogleich
die Welt vor meine Füße

Was soll ich tun ?
ist's doch die Chance,
sich endlich zu entkleiden
von Fetzen die schon lange Zeit
das Licht des Tages meiden

Drum steh ich da
und lache laut
wie willst du mich vertreiben ?
auf Liebe ist mein Haus gebaut
und ewig wird es bleiben

Was soll ich tun ?
Ich weiß es wohl !
doch steinig sind die Pfade
verlass oh Herr, verlass mich nicht
und schenk mir deine Gnade

Mein Leben und mein Hab & Gut
wie könnt ich's dir wohl schenken
ist doch schon dein in Ewigkeit
und Menschenzeitgedenken

Mein Herz geb ich als Liebespfand
mein Glück und all mein Leiden
mein Schmerz und meine höchste Lust
Mein Reden und mein Schweigen
in stummem Schrei lobpreis ich dich
„Ich will mich tief verneigen!"
doch ziehst du mich zu dir heran
und machst dich mir zu eigen

CPT - ChronischPleiteTom - Praising (Translation)

What should I do?
it runs through my hands
like sand on the beach of Hiddensee
I do not hader, but it hurts
seeing the own fault in it

What should I do?
I do not value it,
it will not succeed me
to wrest desire out of
luxury and vain trinkets

What should I do?
I don't have set my mind
on money & golden chains
as they prostrate myself!
self forged
undoubtedly
but weighing tons limbs

What should I do?
Poverty teaches me so much
so why it shouldn't be,
that I greet it with a smile
cause it shall immediately
lay the world as a gift
to my feet

What should I do?
it's still a chance
to undress finally
of shreds that for a long time
shun the light of day

So I stand there
and laugh out loud
how will you drive me away?
On love my house is build
and forever it will stay

What should I do?
I know it well!
but stony are the paths
Don't leave oh Lord, 
don't leave me now
and give me your mercy

My life,my possessions and my good
How could I probably give it to you ?
It's already yours in eternity
since human think of time

I give my heart as love token
my happiness and all my suffering
my pain and my greatest pleasure
My speech and my silence
in silent scream I'm worshiping you
"I want to bow down low!"
but you pull me close to you
and own yourself to me

Donnerstag, 12. Juni 2014

Die Verantwortung des Augenblicks / The responsibility of the moment

Die Verantwortung des Augenblicks

Was können wir wirklich auf dieser Welt verändern ?
Eine Frage die uns oft hilflos zurück lässt, ohnmächtig gegenüber den äußeren Gewalten. Und doch treibt es uns als Menschen allen Widrigkeiten zum trotz immer wieder in den Kampf für Veränderungen, sei es im Großen oder im Kleinen.
Für das Gelingen sind wir jedoch immer auf das Äußere angewiesen.
Schon Konfuzius war mit diesem Zwiespalt konfrontiert.
Seine Ansicht lässt sich in etwa wie folgt zusammenfassen.

"
Wenn du die Welt ändern willst, musst du zunächst dein Land ändern.
Um dein Land zu ändern, musst du zunächst deine Stadt ändern.
Um deine Stadt zu ändern, musst du zunächst deine Familie ändern.
Um deine Familie zu ändern, ändere zunächst dich selbst!
Änderst du dich, so ändert sich die Welt."

Diesen Ansatz möchte ich aufgreifen und unter Einbeziehung meines Schwingungsmodells erklären.
Anstelle seine Energie in fruchtlosen Kämpfen mit dem Außen zu erschöpfen, scheint es mir sinnvoller, sich nach Innen zu wenden.
In mir kann ich potentiell alles verändern, Erfolg oder Scheitern liegt damit gänzlich in meiner eigenen Hand und Verantwortung.

Meinem Verständnis nach "schwingt" die ganze Existenz.
In der Physik ist es eine allgemein bekannte Tatsache, ich würde dieses Modell aber auf alle materielle und spirituelle Energie erweitern wollen.
Dabei reicht die Skala der Schwingung von hoher, positiver, dem Prinzip der Liebe nahe stehender Schwingung bis hin zu den tiefen, negativen Schwingungen der Angst.

Auf uns als Individuen bezogen bedeutet das Folgendes.

Jeder meiner Gedanken, Emotionen, Empfindungen und Taten hat eine eigene Frequenz. In ihrem Zusammenspiel erst ergibt sich unsere Eigenfrequenz als Mensch.
Folgen wir mehr positiven Gedanken, steigt unsere Schwingung.
Folgen wir mehr negativen Gedanken, sinkt sie dementsprechend.
Somit liegt es klar in unserer Hand unsere Eigenfrequenz selbst zu bestimmen.

Jedoch sind auch wir nur Teil eines größeren Ganzen.

Zieht man zu dieser Betrachtung noch die Gedanken der Resonanz hinzu, zeigt sich die große Verantwortung jedes Einzelnen.
Gleiche Frequenzen ziehen sich an und verstärken sich gegenseitig, im Positiven wie im Negativen.
So zieht jede Entscheidung Kaskaden von Folgeentscheidungen nach sich und ein Funken wird schnell zum Flammenmeer.

Wann immer wir in uns Wut, Hass, Neid, Gier oder Rachsucht fühlen und ihnen nachgeben, so stärken wir die Wut, den Hass, den Neid, die Gier und die Rachsucht der Welt.
Und über allem füttern wir damit Tag für Tag unsere Nemesis hinter all diesen Masken, die Angst.

Aber mit jeder Grenze die in uns fällt, mit jedem Funken wachsendem Verständnis, mit jedem liebevollen Gefühl wächst die Vollkommenheit der Welt.Und auch dieses Licht pflanzt sich fort, weitaus schneller und vor allem unaufhaltsam.
Denn im Gegensatz zur Angst macht uns die Liebe glücklich und lässt uns nicht zurück im illusionären Kreislauf der Begierde.
Angst braucht stets etwas worauf sie sich projizieren kann.
Wut will ausgelassen werden, Neid will des anderen Gut, Gier will das Verlangen füllen, Rachsucht will gestillt werden.


Aber die Erfüllung der Begierde hinterlässt keine Befriedung sondern ein "Mehr!". Stets ist da eine andere, neue Maske der Angst, die uns zu fangen sucht.

Das Gefühl der Liebe hingegen erzeugt Ruhe im Moment, Zufriedenheit und Sicherheit und bedarf somit keines "Mehr" sonder ist in sich genug.

Zusammenfassend ziehe ich aus den vorangegangenen Gedanken folgenden Schluss:

Es liegt in jedem Augenblick in unserer Hand die Welt zu verändern.
Wir können versuchen uns in Kämpfen mit der Welt der Veränderung zu nähern, laufen dabei aber in Gefahr, unbewusst die Kräfte der Angst und Aggression zu nähren.
Andererseits können wir uns aber auch nach Innen wenden und unseren Djihad mit uns selbst ausfechten.
Eine Aufgabe, die meines Erachtens weitaus mehr Mut erfordert.

Mit jedem Gedanken und jeder Tat ändern wir das Gesamtgefüge der Welt, ob wir es wollen oder nicht.
Es ist unsere Chance und unsere Verantwortung, jeder für sich das Seine zu tun.
Dazu sind keine Vereinigungen notwendig oder große Vorbereitungen, sondern einfach nur Tun.
Nicht den Gedanken der Angst folgen, sondern sich von der Liebe leiten lassen, keine Grenzen ziehen, sondern sie auflösen.


Das ist die Verantwortung des Augenblicks.




Berlin 15.06.2011
The responsibility of the moment

What can we really change in this world?
A question that often leaves us helpless, powerless against the outside forces! Yet it drives us as human beings repeatedly in the struggle for change, be it big or small - against all odds. But for success we are always dependent on exterior.Even Confucius was faced with this dilemma. His view can be roughly summarized as followed.


"If you want to change the world, you must first change your country.
To change your country, you must first change your city.
To change your town, you must first change your family.
To change your family, first change yourself!
When you change yourself, the world will change. "

I would like to take this approach and explain it involving my resonance model. Instead of exhausting your energy in fruitless struggles with the outside, it seems to me more appropriate to turn inward.
In me I can potentially change everything - success or failure is thus entirely in my own hand and responsibility.
In my understanding, "swings" the whole existence. In physics, it is a commonly known fact, I would like to extend this model on all material and spiritual kind of energy.
Here, the scale of the oscillation ranges from high, positive vibration related to the principle of love to the deep, negative vibrations of fear.
Referred to us as individuals means that the following.


Each of my thoughts, emotions, sensations and actions has its own frequency.
Their cooperation creates our final natural frequency as a person.
Follow us more positive thoughts increases our vibration.
Follow us more negative thoughts it drops accordingly.
Thus it's clearly in our hands to determine our natural frequency itself.


However, we're also part of an of a bigger thing.


Enrich your consideration of the concept of resonance by this, explains the great responsibility of each individual. Same frequencies attract and reinforce each other, in both positive and negative way
So any decision pulling up a cascade of subsequent decisions and a spark is quickly becoming inferno.Whenever we feel anger, hate, envy, greed or revenge and give in to them,we strengthen anger, hate, envy, greed and indictiveness in the world.
And above all we feed every day our nemesis behind all these masks, the fear. But with every boundary that falls within us, with each spark of growing understanding & loving feeling grows the perfection of world. And this light spreads itself much faster and especially unstoppable.Opposed to fear love makes happy and doesn't lead back in the illusory cycle of desire. Fear always needs something to which it may be projecting at.
Anger want to be omitted, envy wants the others good, greed want to fill the desire, revenge want to be satisfied.
But the fulfillment of desire leaves no peace but a "More!". There is always a new and different form of fear that seeks to catch us.
The momentary feeling of love indeed creates the motionless moment, contentment and security and therefore require no special "more!" in itself and is enough.
I draw from the preceding thoughts the following conclusion:

At every moment it's in our hands to change the world.We can try to approach change the world in fighting , constantly in danger of unconsciously nourish the forces of fear and aggression. Otherwise we can also turn inside and fight our jihad with ourselves. A task which requires a lot more of courage I think.
With every thought and every action we change the whole structure of the world, whether we like it or not. It is our opportunity and our responsibility to each do its best.There no communities & activities needed , but simply doing
Not follow the thoughts of fear, but be guided by love - this would not draw boundaries, but dissolve them

That's the responsibility of the moment.


Berlin 15.06.2011 / Translation 14.10.2012

Dienstag, 10. Juni 2014

Griechische Theogonie Kapitel 4: Prometheus und Gaia / Prometheus & Gaia

4.Prometheus und Gaia

Einzig einer der jüngeren Söhne
von Iapetos und seine Gemahlin Klymene
konnt nicht dem Schlafen und Träumen mehr folgen
war er sich doch sicher, das er sich ersehne
viel mehr von seinem unendlichem Leben
So stahl er sich fort aus den Reihen der Seinen
und flog still hinab in die Reiche der Erde
schwamm in den Meeren mit den Delphinen
hoffend das Bruder er ihnen werde
Er stürmte über die Steppen des Südens
im Norden über das ewige Eis
im Kampf mit den Winden der einsamen Weiten
mit der Freude des Siegers als glorreicher Preis
Und eines Tages, da er mal wieder
den mächtigen Nordwind im Kampfe bezwungen
mit den Hirschen im Wald um die Wette gelaufen
und im Meer mit den Walen hat Lieder gesungen
da ließ er sich nieder auf ein blühendes Bett
um sich im kretischen Grün zu erholen
Und da seine Augen zum Schlafen sich schließen
da sieht er, der Große, ein winziges Wunder
ein Stern von solch feinster gestalteter Form
das kaum er noch weiß wie die Schau zu genießen
da niemals er schönere Werke sah
Da lobt er im Worte das was gesehen
und preist den Schöpfer und der Schöpfung Gestalt
da hört er eine Frauenstimme
aus dem Nirgendwo im Wald

(Gaia)
„Prometheus, sei bei mir willkommen!
Mein Enkel, sei bei mir zu Gast
von meinen Kindern dieser Erde
du nichtsmehr zu befürchten hast.
Das du Titan, die Kleinen sahst
das tausendfache Meer der Blüten
das will ich dir mit Gastfreundschaft
und meinem Rat vergüten.
Ich habe ein Geschenk für dich
ein Blick in meine Welt
nimmst du es an, wirst wiedersehn
das was dir so gefällt."
Und da er nickt und vor ihr kniet
berührt sie sein Gesicht
küsst seine Stirn
so sieht er nicht
wie ihr Gesicht in Falten fällt
Als seinen Blick er schweifen lässt
wird Ungeahntes ihm gewahr
nie sah er all das Leben hier
und war doch alles Wissens bar
um dieser bunten Schönheit Glanz
Da schleicht der Tod sich still heran
um ihn, den Ewigen zu schrecken
wo könnte Thanatos man auch
als nur im Lebensreich entdecken
Wie graut Prometheus doch das Sterben
macht's doch ihm bittersüß die Gabe
die Gaia aus sich hat verliehen
auf das am Leben er sich labe
Da nimmt sie ihn in ihre Arme
und will vom Schrecken ihn erlösen
doch er weicht fort und ruft laut aus:

(Prometheus)
„Ich will nicht länger weiterdösen!
Nimm mir nicht fort die neuen Augen
muss ich den Tod dann auch ertragen
um deine Kleider zu bestaunen
würd ich weit mehr als dieses wagen!
Und lass mich den Schrecken der Urzeiten schauen
die Vielarmigen, für immer in die Tiefen Verbannten
lüfte den Schleier der sie hat verborgen
und zeig mir die Kinder, die dir Anverwandten"

(Gaia)
„Mein Enkel, mein Enkel! Bedenke den Wunsch !
Furchtbar ist Kronos in seinem Zorn
würd er erfahren, wohin ich dich führe
sind wir mit Sicherheit beide verlorn!"
Doch Prometheus will nicht mehr warten und bedrängt seine Ahne
auf das sie den Weg zu den Kerkern ihm weise
so willigt sie ein und er folgt ihrem Wege
in die Tiefen der Erde auf verbotene Reise
Durch Stollen und Gruben
durch finsterste Nacht
in dunkelste Tiefen
ward er gebracht
in Höhlen deren Angesicht
nie sah der Sonne Tageslicht
Da hört er das Brüllen der Ewig Gebannten
doch kann nicht den Fels ihres Kerkers durchdringen
so sehr er sich müht, einen Blick zu erhaschen
so will dem Sucher doch niemals gelingen
Da fleht er wieder zu seine Ahne
mit ihren Kräften seine Sinne zu schärfen
auf das ihrem Enkel es endlich gelinge
einen Blick auf die endlos Gefangnen zu werfen
„Wohl kann ich diese Kraft dir geben
doch wehe wenn du bist ihr leid
niemals kann ich sie mehr nehmen
bis in alle Ewigkeit
Wirst mit deiner Augen Blicke
nicht nur Felsgestein durchdringen
wirst mit ihnen Dinge schauen
die erst kommend Zeiten bringen.
Wähle wohl, ob diese Bürde
deine Schultern können tragen
deine Wahl wird dich bestimmen
in jeder Stund, an allen Tagen"

(Prometheus)
„Nichts kann mich schrecken, niemals mehr
hab ich den Tod doch schon gesehen
Was Schlimmres denn als dieses doch
könnt mir da noch geschehen!"
Da sprengt sein Blick die steinernd Fesseln
enthüllt die hundertarmige Gestalt
von Gaias fürchterlichen Kindern
im Rausch der Wut und der Gewalt
Doch da sie toben in den Banden
wird es Kronos offenbar
das sein Befehl, nie dort zu weilen
übertreten worden war

(Gaia)
„Flieh schnell mein Kind, verstecke dich
er darf dich hier nicht sehen
Dein Onkel kommt in seinem Zorn
und ich Mus zu ihm gehen"

(Kronos)
„Gaia – du Alte! Störrisches Weib
Was störst du die Brüllenden in deinem Leib
Weißt du denn nicht das ihre Ketten
dich vor dem Zerteilen retten!?
Niemand darf hier unten sein
Was machst du hier ? warst du allein ?"

(Gaia)
„Nicht einsam stieg die dunklen Pfade
an diesen Tage ich hinab
Ich war das Licht das ihnen zeigte
den Weg in dieses tiefe Grab
Die Furcht war mit mir und das Grauen
dem Mitleid reichte ich die Hand
und wisse, sie sind meine Kinder
so Mutterliebe mich dort band!"

(Kronos)
„Törichte Alte, wie kannst du es wagen
den Wunsch deines Herrn in den Wind hin zu schlagen
Du bist nun verbannt aus unsren Reihen
da du gebrochen den göttlichen Eid
wirst nicht mehr stören und entzweihen
bleibe uns fern auf ewige Zeit!"

(Gaia)
„Spotte nicht der Mutter Liebe
denke dran, wer dich gebar
auf ewig wird dein Reich nicht halten
bald schon droht auch dir Gefahr
Du der Deine Mutter schmähst
sollst Opfer deiner Kinder sein
und enden wirst auch du mein Sohn
in deiner Mutter Felsgebein!"
Prometheus, der sich still verkrochen
lauscht starr dem wütenden Geschrei
und schließt vor Angst erfüllt die Augen
doch sie wollen ihm nichts taugen
da ihm's erscheint als ob es sei
das Zukünftiges er erschau
Da sieht er Kronos auf dem Throne
und dann, aus seinen Schlund empor
springen einer nach dem anderen
fünf Geschwisterkinder vor
Ein sechster rüstet sie mit Waffen
und so starten sie den Streit
- doch da schwindet ihm der Sinn
und die Fähigkeit der Zeit
ihre Rätsel zu entlocken
Indes ruft Kronos die Titanen
zum Rate hin in seine Hallen
und alles eilt, zum Herrscherthrone
um ihrem Herren zu gefallen
Freude liegt in Rheas Armen
den ersten Sohn sie ihm gebar
Ihre Hoffnung und ihr Sehnen
in seinem Leben Form nun war
Ihr Gatte ruft nach seinem Sohne !
In samtnem Tuch wird er gebracht
welch Unterschied, der kleine Junge
und dort des Weltenherrschers Macht
Und so nimmt nun der Vollender
seinen Sohn in seine Hand
schaut auf ihn , mit eis'gem Blick
nicht enthüllend was er fand

(Kronos)
„Einen Namen sollst du haben, du Spross meiner Lenden
Hades – der Dunkle, der Herrscher der Nacht
denn dort wirst du ruhen für ewige Zeiten
und niemals dem Vater entreißen die Macht !"
So stürzt er sein Kind hinab in den Schlund
um das niemals zu tötende ewig zu binden
sollt aus den steinernen Kammern des Herzens
nie wieder Hoffnung noch Ausweg mehr finden
Tränen vergießt da Rhea die Mutter
doch die Titanen sehen den Sinn
ist doch nach Gaias finsteren Worten
die Rettung vorm Sohne ein großer Gewinn
So ergeht es nicht nur dem Ersten
Hestia, Poseidon – Rheas Tränen nicht versiegen
Hera und Demeter folgen den anderen
auch sie müssen den finsteren Worten erliegen
die Kronos an diesem so schrecklichen Tage
im Angesicht aller Titanen sprach


Chapter 4 - Prometheus and Gaia

Only one of the younger sons
of Iapetos and Klymene his wife
could not longer stand to sleep and to dream
longing for more, wanting to strive
expecting much more from his eternal life
So silently once he stole away from the others
and flew down to the earth, wanting to be
brother and friend to the dolphins he swam with
that were unnoticed born in the deep greenblue sea
He was storming over the plains of the south
in the North wandering in eternal ice
he was fighting against the winds of the plains
and the joy of the win was his glorious price
And on one of these days, as he again
beat the northwind in a uproarious fight
vied with the deers for the fastest running
and sung with the whales in the star spangled night
he lay down to rest on a bed full of flowers
to recover his strength in the cretan green
As he closes his eyes, wanting to sleep
the Titan notices a wonder so small
a star made in precious, miraculous shape
astonishing him, who's so mighty and tall
He barely know how to worship this wonder
but praises the creator in exalted tone
as from deep inside the woods
he suddenly hears the voice of a crone

(GAIA)

“Prometheus, you're welcome here with me
my grandson, be my valued guest
of my children here down on earth
noone will try to fight you or wrest
Oh titan, that you saw the blooms
the ocean of the flowers small
with hospitality and with advice
I will pay back it all
I have a gift for you, my son
a look into my sphere
and if you take it you will find
what you were searching here!”

And as he nods and bows down deep
she gently kisses his face
but he's not aware that in this instant
she'd lost her ancient grace
As he let his look again
gaze around and see what's there
unknown things stun deeply him
not seen before, not been aware
of all this beauty and its glance

But silently death sneaks around
to frighten the eternal one
where else could Thanatos be found
than down on earth, beneath the sun
with dread the dying struck him down
made bittersweet the gift at least
that Gaia gave to him for joy
to marvel at the life and feast
There she embraces him again
to take away the fear and pain
but he steps back and cries out loud:

(PROMETHEUS)

“Don't let again me sleep in vain!
Don't take away these eyes from me
even if I'm stunned in fright
to marvel at your blooming gown
I would go through the darkest night
And give me a look at the ancient terror 
at the many-handed, that were buried deep
lift up the veil, that keeps them well hidden
show me your children down in their keep!”

(GAIA)

"My grandson, my grandson! Consider your wish!
Horrible Kronos is in his wrath
would he find out where I am leading you to
we would both be certainly lost on our path! "

But Prometheus doesn't want to wait and is pressing the old
to point out the way to the dungeons deep
so she agrees and he follows their way
in the depths of the earth to the well hidden keep
Through tunnels and pits
through shadows and night
towards the infinite darkness
far away from the light
in caves that never saw the sun before

As he hears the roar of the forever accursed
but can not look through the rock of their jail
as much as he tried to catch just a glimpse
he will not succeed, he must always fail
So he begs once again to his ancestor old
 to sharpen his look and his view with her might
so that her grandson will succeed in his wish
to take a look at the prisoners in their furious  fight

(GAIA)

"Well I can give you the power you want
but there's no way back, if you are afraid
I never can take it away anymore
will be reward and price, once you have paid
with the look of your eyes, Prometheus my son
you'll not only view through dirt, rock and stone
you will look at things with them
that future times will bring alone
Choose well , whether your shoulders can carry
this power and burden for the rest of your way
Your choice will determine you
in every hour, on every day "


(PROMETHEUS)
"Nothing can scare me, never more
I've already seen the death within 
What could be worse, could frighten me 
now I'm aware that he will win ! "
And there his look breaks open
the ancient shackles made of stone
revealing the shape of Gaia's first children
with hundred strong arms, but raging alone

But as they eagerly romp in their eternal bonds
Kronos notices that they are not longer still
that his command never to dwell there
had been violeted and someone had broken his will

(GAIA)
"Flee quickly child and hide yourself
Your uncle approaches, in furious rage
he must not see you here with me
down in this stony cage"

(KRONOS)
"Gaia - you crone! foolish old woman
Why do you disturb them, who are caged in the deep     
 Are you not aware that this chains that now hold them
are saving yourself, securing this keep ?
No one may be down here, misguided crone
What was your plan ? And were you alone? "

(GAIA)
"Not lonely I did climbed this steps
on this day down to this cave
I was the light that showed them
their way to this eternal grave
In my hands I felt compassion
Horror was with me and the infinite fear
but never forget ,they're also my children
so motherlove tied down me here! "

(KRONOS)
"Foolish old woman, how can you dare
to ignore the desire of thy King and your Lord 
From now on you're banned from our coming together
since you'd broken your oath and doubted my word
no longer you'll disturb us and bring us to fall
away from us stay till the ending of all! "

(GAIA)
"Do not mock the mother's love
without it nothing would be here
soon your kingdom will decline
danger comes, await the fear 
You reviler of your mother
shalt be a victim on your own
and in my bones you'll be caught 
when you'll fall down from your throne! "

Prometheus, who hides out in silence
listening to the angry cries 
petrified, without a movement
frightful tries to close his eyes
but suddenly they don't obey him
and it seems as if he see
what lays hidden in the future
revealing things that once will be

He sees Kronos on his throne
and then of his throat jump out
five siblings, one after another
with grimful face and angry shout
A sixth equips them then with weapons
and instantly they start the fight
but - then his vision vanish and subside
and his ability to light
future times and coming wonders

Meanwhile Kronos is calling the titans
to meet him for council in his palace divine 
and everyone hastens, to meet at his throne
for pleasing their master and dwell in his shine
Joy is there in Rhea's arms
her first son she brought to life
all her hope and all her longing
born in him, a happy wife

But now her husband calls for him!
In silken cloth they bring him down
what a difference - here the little boy
and there the mighty KIng, in royal gown 
So now his newborn son he holds
and look at him with icy glance
not revealing what he found
and starts announcing where he stands

(KRONOS)
"A name you shall have ,sprout of my loins
Hades - the Dark, the ruler of night
for there you'll rest till the end of all time
and never envy paternal power and might! "
So he plunges his child down into his throat
binding forever what never could die
in the stone chambers down in his heart
hopeless and helpless in bonds he will cry  
Rhea,the mother, shed bitterly tears
but the Titans are seing the sense
cause after Gaia's sinister words
Entombing the son is a way of defense

This happens not only to his firstborn son
Rhea's tears will not dry out - 
Hestia, Poseidon, Hera and Demeter 
while her mother is mourning aloud
they follow their brother
bound by the dark words
that Kronos during this terrible day
spoke in the face of all Titans.









Griechische Theogonie Kapitel 3: Die Titanen / The titans

3.Die Titanen

sieben Fürsten - die Welt zu regieren
sieben Tage - die Herrschaft zu teilen
ein Tag der Herrschaft und sechs die noch bleiben
um im Glanze der Grotten der Sterne zu weilen
Doch Kronos dem jüngsten, missfiel all die Freude
das Jauchzen und Jubeln seiner Neffen und Nichten
so beschwor er im Rat seine Brüder und Schwestern
zum Wohle der Welt auf die Freud zu verzichten
denn berge sie Wandel und damit Gefahr
wässre den Keim, ihr Reich zu zerstören
so fleht er sie an, das sie erhören
sein Reden und alles bleibt so wie es war
Weise erscheinen die Worte den Andren
war's nicht auch Kronos der sie geführt
im Kampf für die Freiheit, die Freiheit vorm Vater
wenn denn nicht ihm, wem andren gebührt
den Weg seinem Volke als Herrscher zu zeigen
so sie in Ehrfurcht die Köpfe verneigen
und schwören Kronos den Treueschwur
So wacht von nun an allein der Vollender
und lenkt und gestaltet der Welten Geschick
und auf der Äonen dauernden Stille
liegt des Beherrschers prüfender Blick
Planeten ziehen ihren Bahnen
kalt, felsig – ohne Lebenshauch
denn ruht der Samen allen Lebens
noch unberührt in Gaias Bauch
So vergehen Jahrmillionen
und Kronos wacht und wahrt die Macht
als im Schoß der Mutter Erde
Lebenswunder werden wach
Sie erschafft sich neue Kleider
in grün und tausend anderer Gestalt
und dem folgen, ohne Halt
abertausend andre bald
Und zu klein ist all das Leben
für die Augen der Titanen
so ist der Wandel schon vollzogen
ohne das sie je ihn ahnen
Doch Kronos hat ja seiner Brüder
Pflicht des Wachens übernommen
wie könnten dann sie, die doch schlafen
je den Wandel sehen kommen



chapter 3 – The titans

Seven lords – to reign all the world
Seven days – to divide up the might
One day to rule and six days to rest
in the caves of the stars, in their bright shining light
But Cronos the youngest, is mispleased by this joy
the shouting and cheers of his nephews and nieces
so in the council he plead to his brother and sisters
that they help him to end it or all go to pieces
For the sake of the world, he implores them and asks
to give up the joy, cause it hides just the change
waters the bud to endanger their realm
so he pleaded and begged that they arrange
with his proposal and all stays like it is

Wise this words occurred to the others
wasn't Cronos the one who lead them before
united against the wrath of their father
without him their freedom they'd get nevermore
whom else should they follow, whom if not him
who else could be leader and show them their way
so they bow down their heads and are pledging their oath
to obey to his will and his reign from this day

From now on is Cronos the one who is guarding
who's shaping and forming the fate of the globe
and in eons of silence his eyes keep on watching
fulfilling his duty to reign and to probe

The planets wander on their orbits
no sign of life on rocky stones
cause still the seed of coming beings
lay untouched deep in Gaias bones
So million years are passing by
and Cronos guards and hold his might
as suddenly in Gaias womb
unknown wonders come to light
New clothes Mother earth is looming
in green and colors manyfold
and thousands follow, more and more
emerge from her, without a hold
and to small is all this life
for the titan eyes to note
so the changing soon is done
and no chance for them to bode
But Cronos took his brothers duties
to guard the world and keep the peace
how could the sleeping see the change
them who not guard, but dream and ease