Samstag, 20. Februar 2016

Gedanken eines Kopfschüttlers oder Ein Nobelpreis für die Kanzlerin!

Gedanken eines Kopfschüttlers
oder
Ein Nobelpreis für die Kanzlerin!
(19.Februar 2016)

Dieser Tage
tut mein Kopf mir weh
von all dem Schütteln
und mein Herz schmerzt
ob all der Angst
Madame Blavatsky lehrte mich
das die Stimme der Furcht es ist
die stets am lautesten schreit
und über hundert Jahre nach ihr
tönt lautestes Gebrüll in meinen Ohren
Schlagzeilen in größten Lettern
schlagen mit ihren Zeilen
immer wieder Breschen in die Menschlichkeit
gießen Kübel um Kübel neues Öl
auf eh schon siedende Gemüter
Seichteste Abgründe
rufen mir zu 
von Facebook und den bunten Gazetten
Aber Gründe kann ich nicht finden
nur Gesichter und Geschichten
Ammenmärchen gar
möcht ich manchmal sagen
Oh wie vermessen erscheint der Wunsch 
nach ein bisschen Wahrheitswille
nach Fakten wenigstens
oder dem Versuch von Integrität
Mit Zahlen wird geworfen
ohne Zusammenhang
werden so zu bloßen Nummern
zwischen Eifer und Gezänk

Und doch...
Nie war ich stolzer
Deutscher mich zu nennen
nicht nur weil Welt- und Europameister wir sind
(Das auch, das auch - ich will es gar nicht leugnen!)
Nein 
was mein Herz erfreut 
ist vielmehr
daß das vielgepriesne "Made in Germany"
nicht mehr nur bürgt 
für Qualität und Wertarbeit
Heute steht es auch 
in dieser angstgeplagten Welt
für Barmherzigkeit, Respekt und Umsicht
das ist neu
und schön
und davor beug ich freudenvoll mein Haupt
Unter einer Kanzlerin
die uns wahrlich leitet
nicht nach jedem Windstoß ihre Fahne neu aufhängt
die, wie ein Fels in der Brandung 
weitblickend einen Plan verfolgt
(auch wenn wenige ihn auch nur hören wollen)
In dieser neuen Festung Europa
aufrechter Torwächter zu sein
die Stimme zu erheben für das
was sonst doch alle immer für sich reklamieren
Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit
die Arme und Grenzen zu öffnen
wenn alle nur noch wegschauen
erfordert Mut und festen Grund
Zukünftige Geschlechter
werden zurückschauen und sagen
"Welch eine Frau, die tat, wo alle nur noch schrien!
Die keine Ausflucht gelten ließ
als es die Not zu wenden hieß!"
Stolz bin ich wahrlich
und meine Stimme kann ich ihr versprechen
denn sie spricht mit meinem Munde
und aus meinem Herzen
Darum wünschte ich
Man würde Alfred Nobels Preis ihr
für diesen Mut gewähren